Film des Tages: Sex and the City2
21 Aug
17 Aug
in deutscher Sprache
Auf Woody und Co. wartet ein neues Abenteuer, die Kindertagesstädte!!!
“Toy Story 3″ ist sicher einer der lustigsten Filme des bisherigen Jahres. Dank neuen und alten Gags, die bei der ganzen Familie kein Auge trocken bleiben lassen und neuen coolen Charakteren.
Dabei sticht ganz besonders Barbie heraus, der heimliche Star dieses Films. Würde man ihr ja eher das Image einer nervigen Großstadttussi geben, stellt sich heraus, dass sie eine verwegene, emanzipierte Kämpferin ist, welche bravourös und mit viel Herz ihren Mann steht. Ken ist genauso, wie wir ihn schon seit unseren Kindertagen kennen. Irgendwie charakterlos, schwach, unstabil. Und dann gibt es noch Lotso, der rosarne, nach Erdbeer riechende Kuschelbär. Aber an dieser Stelle soll nicht zu viel verraten werden…
Heute ist das Wetter endlich wieder besser. Und weil wir ein vorwiegend regenabweisendes Zelt haben, Kuscheldecken zum mieten, gratis selbstgemachten Popcorn (nur heute), Bier, Sekt, eine total coole Stimmung und eine super Landschaft drum herum, gibt es wirklich keinen Grund heute nicht mit der ganzen Großfamilie vorbeizukommen.
Wann: so gegen 21.oo Uhr
Wo: In Echternach AUF DEM See, Fischerinsel
16 Aug
Die Geschichte fängt ganz klassisch an. Zwei Tage vor der Hochzeit fahren Doug, seine Kumpels und sein zukünftiger Schwager nach Las Vegas um Junggesellenabschied zu feiern. Dort wachen sie dann morgens auf und stellen fest, dass das Hotelzimmer verwüstet ist, der Bräutigam fehlt und sich ein unbekanntes Baby im Schrank befindet. Niemand kann sich an den vorherigen Abend erinnern und so begeben sich die drei Männer (Phil Wenneck, Stu Price, Alan Garner) auf eine abenteuerliche Odyssee durch Las Vegas um die Geschehnisse des vorherigen Abends zu rekonstruieren und natürlich um den Bräutigam wiederzufinden.
Misstrauische Kinogänger und Kritiker sind von diesem Film positiv überrascht worden. Hatten sie sich alle einen langweiligen Slapstick-Movie mit faden, kopierten Blödeleien erwartet. Der Film entpuppt sich jedoch als gut gespieltes, extrem lustiges, kurzweiliges Gagspektakel und hat heute schon einen gewissen Kultstatus erreicht.
Absolut Sehenswert!
Wo: Echternacher See, Fischer-Eiland
Wann: Wenn die Sonne die Horizont berührt (gegen 21.00 Uhr)
16 Aug
Bob Wilton (Ewan McGregor), genervt über seine langweilige journalistische Arbeit beim lokalen Käseblatt und frustriert wegen der Trennung von seiner Frau, bricht Hals über Kopf in den Irak auf um seine Exfrau zu beeindrucken und seinem Leben wieder einen Sinn zu geben. Aber bevor er das Kriegsgebiet erreichen kann, begegnet ihm Lyn Cassady (George Clooney).
Dieser erzählt ihm von seiner Spezialeinheit, eine Gruppe von Hippie-Kriegern, die ihre parapsychologischen Fähigkeiten trainieren um damit den Krieg zu beenden. Bob, zunächst sehr misstrauisch, entscheidet sich, Cassady auf einem geheimen Auftrag zu begleiten, weil er eine Gelegenheit wittert eine spektakuläre Enthüllungsstory zu schreiben. Was folgt ist eine sehr seltsame Odyssee durch die irakische Wüste.
Der Film hat seine skurrilen Momente. Wenn man in Rückblenden von den unkonventionellen Trainingsmethoden des Einheitsleiters, Bill Django (Jeff Bridges – I love you!!!) erfährt, welcher gerne mal Blumen an die jungen Rekruten verteilt und die “Novizen” in Trance durch die Kaserne tanzen lässt, oder wenn Cassady versucht seine tollen paranormalen Fähigkeiten vorzuführen und nachher doch irgendwie alles schief geht.
Trotzdem bleibt am Ende die Frage: “Was ist das eigentlich für ein Film und was will er uns sagen? Was hiervon ist eigentlich ernsthafte Kritik am kriegstreibenden Amerika und was ist nur sinnloser Slapstick? Hier handelt es sich weder um einen klassischen Anti-Kriegsfilm, noch um eine richtige Komödie und schon gar nicht um einen Enthüllungsthriller. Deswegen habe ich mich entschieden den Streifen als Ode an die Sinnlosigkeit zu deklarieren. Das ist heutzutage modern, lässt die intellektuelle Leserschaft hinhören und gibt viel Raum für Interpretation.
Zum Beispiel: Wenn Wilton und Cassady in einer greenhornartigen Aktion versuchen einem entführten Einheimischen das Leben zu retten und sich danach alle gegenseitig für ihre rücksichtslosen und gewalttätigen Landsmänner entschuldigen, gilt der Krieg als eine lose Verkettung von Zwischenfällen in dem es kein reines Gut und Böse gibt und niemand verstanden hat, worum es eigentlich geht.
Man kann den Film auch als eine Parodie auf Antikriegsfilme sehen. Als ein Statement dafür, dass niemand, der sich mit dem Thema Irakkrieg, in welcher Form auch immer, intensiv beschäftigt, wirklich begriffen hat wie sinnlos der Krieg, das Leben eigentlich sind.
Ja! Wir alle sind nur kleine Staubkörner, die ziellos und durchs Universum treiben. Niemand weiß wo wir herkamen und wo wir hingehen.
Und wenn man sich den Film mit diesem Gedanken im Hinterkopf anschaut – dann macht alles plötzlich einen Sinn. Vielleicht…
Wo: Echternacher See, Fischerinsel
Zum Ziegenstarren werden Sie um 20.00 Uhr hereingelassen.
Los gehts gegen 21.00 Uhr oder bei Sonnenuntergang.
15 Aug
Fans von Mittelalter-Movies aufgepasst! Ridley Scott is in da House und er hat seine Homies Crowe und Blanchett und auch gleich noch das britische Wetter mitgebracht. (Aber das macht nichts. Wir vom Open Air-Kino haben ja ein Zelt).
Robin Hood ist wieder da. Man hat sich entschieden ein Prequel zu drehen, also die Vorgeschichte zur Robin Hood – Legende, wie wir sie kennen. Der Gegensatz dazu wäre quasi das Sequel, also die Fortsetzung. Wieso macht man so etwas? Die Hauptgründe sind hier wohl gewesen, dass wir uns emotional einfach nicht vom Costnerischen Hood trennen können und eine Fortsetzung blöd wäre, weil wir Robin und Marian nicht in ihrem Glück gestört sehen wollen – nach allem was sie schon durchmachen mussten. Hier erfahren wir also etwas von Robins turbulenter Vergangenheit und darüber wie in den Wirrungen einer dunklen dunklen Zeit, in der alles nur aus Krieg und sinnlosem Gemetzel zu bestehen scheint, die Frage nach dem Sinn von alldem aufkeimt. Das ist toll für uns, weil es nämlich viele packende Kampfszenen gibt.
Trotz zusammengeflickter Geschichte und grimmigen Crowe, ein unterhaltsamer und solide inszenierter Film.
Wo: Echternacher See, Fischerinsel
Wann: so gegen 21.00 Uhr
14 Aug
Ein bisschen Science Fiction, beeidruckende Actionszenen mit neuartigen Special Effects und eine bewegende Liebesgeschichte in einer turbulenten Zeit, in der zwei verschiedene Völker versuchen zu überleben.
James Cameron hat wieder einen Coup gelandet und mit “Avatar” seinen vorherigen Film “Titanic” vom Platz eins der Liste der erfolgreichsten Filme abgelöst.
Lanweilig ist anders!
Wo: Echternacher See, Fischerinsel
Einlass: 20.00 Uhr
Beginn: nach Sonnenuntergang
Wir haben ein Zelt!
13 Aug

Quentin Tarantinos Neuinterpretation des Gangster-Genres hat in den neunziger Jahren für Aufruhe gesorgt.
Der Kultfilm wurde mit dem Golden Globe und einem Oskar für das beste Original-Drehbuch ausgezeichnet und begeistert heute noch Scharen von alten und neuen Fans.
Wo: Echternacher See, Fischerinsel
Einlass: 20.00 Uhr
Beginn: 21.00 Uhr
3 Jul
Luxemburg, 80er Jahre. Nach seinem Coming-out, beschließt Frank aus dem spießigen Kleinstadtleben nach Amsterdam zu fliehen. Dort landet er schließlich in einem Männer-Stripclub, wo er den bisexuellen Jake kennenlernt und sich prompt in ihn verliebt. Die Geschichte nimmt jedoch eine tragische Wende, als Jake an AIDS erkrankt. Es beginnt ein langer Kampf gegen die Krankheit und ihre schrecklichen Umstände.
Dass HIV heutzutage noch immer ein eher vernachlässigtes (Tabu-)Thema ist, zeigen die vielen verlegenen Apotheker wenn man versucht Kondome zu kaufen, die unsichtbaren Informationsplakate an der Wand, die unvorhandenen Fernsehspots und die ständig steigende Anzahl der Infizierten in Luxemburg und im Rest der Welt.
Jean-Claude Schlimm hat über das Thema HIV/AIDS in den 80er Jahren den Film ‚House of Boys‘ gedreht. Eine tragische Liebesgeschichte, aber auch ein Aufklärungsfilm und ein Stück Persönliche-Erlebnisse-Verarbeitungsfilm, ohne dass man dies aber zu sehr unter die Nase gerieben bekommt. Denn wie die Ästhetik des Films verrät, hat Schlim seine Geschichte auch als eine Art Märchen realisiert in dem Menschen, Farben, Bildkompositionen irgendwie schöner sind als in der Realität. Dass es ihm gelungen ist, all dies auf so spannende Art und Weise miteinander zu vereinen und dass er dann auch noch so super Schauspieler gefunden hat, das ist schon einen dicken fetten Berlinale-Hug Wert. *hug*.
Wir freuen uns ganz besonders ihn am Mittwoch bei uns begrüßen zu dürfen. Wir spielen ‚House of Boys‘ und Jean-Claude Schlim wird da sein, um dem interessierten Sura-Publikum alle Fragen zu zur tollen Deko, angewandte Technik, spanendes Drehbuch und super Schauspieler zu beantworten.
Der Film läuft bei uns:
Am Mittwoch, dem 07. Juli 2010 um 20:00
AHHH! B.A. Baracus hat seinen Irokesen gestutzt:
Am Freitag, dem 02. Juli 2010 um 20:00
Am Samstag, dem 03. Juli 2010 um 20:00
Am Sonntag, dem 04. Juli 2010 um 20:00
Am Montag, dem 05. Juli 2010 um 20:00
Am Dienstag, dem 06. Juli 2010 um 20:00
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