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Film des Tages: Pulp Fiction

13 Aug

Eintritt frei

Quentin Tarantinos Neuinterpretation des Gangster-Genres hat in den neunziger Jahren für Aufruhe  gesorgt.
Der Kultfilm wurde mit dem Golden Globe und einem Oskar für das beste Original-Drehbuch ausgezeichnet und begeistert heute noch Scharen von alten und neuen Fans.

Wo: Echternacher See, Fischerinsel
Einlass: 20.00 Uhr
Beginn: 21.00 Uhr

Orangen in der Cinematheque

16 Jun

Die Orange ist in der Filmwelt ein weit verbreitetes Symbol, das baldiges Unheil ankündigt. Wieso das so ist, habe ich bis Redaktionsschluss nicht herausfinden können.
Wer aber zu diesem Thema mehr erfahren will, kann heute Abend in die Cinémathèque gehen, wo  Eyal Sivan seinen neuen Film, “Jaffa, la mécanique de l’orange” präsentiert.
Hier wird man erfahren was für Assoziationen die Orange bei Israelis und Palästinensern auslöst und am Ende des Films gibts eine Diskussionsrunde.
Also, nichts wie hin!

http://www.vdl.lu/Soir%C3%A9e+Cin%C3%A9_d%C3%A9bat+_Palestine_+Isra%C3%ABl+et+les+oranges+du+Jaffa_.html


Film der Woche: Bounty Hunter (und wie man bei einem Filmfestival mitmachen kann)

10 Jun

Der Film der Woche ist Bounty Hunter. Wir haben zwar auch noch Nanny McPhee, aber ich hab beide nicht gesehn. Darum erzähl ich euch nicht viel darüber, sondern über was anderes:

Macht mal was anderes und helft freiwillig bei einem Filmfestival. Das hat gleich ein paar Vorteile. Erstens bekommt man meistens ein tolles T-Shirt. Dann kann man was auf seinen Lebenslauf schreiben. Dann lernt man tolle Leute kennen. Und schlussendlich sieht man Filme.

Wie macht man das? Zuerst müsst ihr ein Filmfestival finden. In Luxemburg ist das natürlich das Sura Open Air Kino. In England gibt es zum Beispiel das Doc/Fest in Sheffield, in Schottland das Edinburgh International Film Festival, in Toronto das Toronto International Film Festival und so weiter.

Dort müsst ihr dann auf der Internetseite nach Plätzen für Freiwillige suchen. Oft muss man ein Formular ausfüllen und mit ein bisschen Glück ist man drin. Auf welchen Festivals arbeitet ihr so?

PS – Auf Beutejagdt gehen wir auch noch. Bounty Hunter läuft:

Am Freitag, dem 11. Juni 2010 um 20:00
Am Samstag, dem 12. Juni 2010 um 20:00
Am Sonntag, dem 13. Juni 2010 um 20:00
Am Montag, dem 14. Juni 2010 um 20:00
Am Dienstag, dem 15. Juni 2010 um 20:00

Die Nanny ist da:

Am Samstag, dem 12. Juni 2010 um 16:00
Am Sonntag
, dem 13. Juni 2010 um 16:00

Film der Woche: Shutter Island

3 Jun

Weit abgeschieden vom Rest der Welt, vor der Küste Massachusetts, liegt Shutter Island, wo Dr. John Cawley (Ben Kingsley) in seiner Klinik geisteskranke Schwerverbrecher behandelt. Als eine der Patientinnen, eine Mörderin entflieht, wir der US Marshal Teddy Daniels (Leonardo Di Caprio) gebeten bei der Aufklärung behilflich zu sein. Während den Ermittlungen häufen sich jedoch die Ungereimtheiten, die Daniels nicht nur misstrauisch, sondern auch zunehmend paranoider werden lassen.

Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass ich mir in den letzten Monaten zu viele mittelmäßige Filme angeschaut habe, aber mir schein, dass Shutter Island definitiv einer der besten und spannendsten Produktionen der letzten fünf Jahre ist. Ich habe schon lange keinen Streifen mehr gesehen, der so spannend, meisterhaft inszeniert und super gespielt war.  Man stellt sich als Zuschauer immer wieder die Frage, worauf der Film hinauslaufen wird und egal wie viele potentielle Enden man sich ausdenkt, zum Schluss wird man doch überrascht und nur der allerletzte gesprochene Satz (!!!) vom Marshal, lüftet dann endgültig das Geheimnis. Dies bedeutet dann wiederum, dass man sich den Film unbedingt noch ein zweites und ein drittes Mal anschauen muss.

Man könnte an dieser Stelle noch lange herumschwafeln, ob es Scorseses zweit- oder drittbeste Arbeit war, ob die hundertste Nebenrolle gut besetzt war und ob die Krawatte von Teddy eine Metapher für die paranoide Stimmung der Gesellschaft der USA der fünfziger Jahre ist. Dies ist hier aber nicht relevant. Denn der Film ist gut, unterhält, gibt die eine oder andere Anregung zur philosophischen Diskussion und (man kann es einfach nicht oft genug sagen) ist so was von spannend und nicht vorausschaubar.

Also, liebe Freundinnen und Freunde des CineSura. Kommen Sie doch einfach vorbei und genießen Sie dieses kleine Meisterwerk! Außer der hässlichen Krawatte von Mr. Daniels gibt es wirklich nichts was da dagegen spricht.

Der Film läuft bei uns:
Am Freitag,    dem 04. Juni 2010 um 20:00
Am Samstag,  dem 05. Juni 2010 um 20:00
Am Sonntag,  dem 06. Juni 2010 um 20:00
Am Montag,   dem 07. Juni 2010 um 20:00
Am Dienstag, dem 08. Juni 2010 um 20:00

Filmmusik at its best

2 Mai

Am Sonntag bin ich  von einer kleinen Studienreise ins Ruhrgebiet wieder nach Hause gefahren. Und wie ich so im tiefen Abendlicht, den belgischen Ardennen entgegengefahren bin, kam zufälligerweise im Radio eine Sendung mit Filmmusik. Und da spielten sie das Stück „Claire de Lune“ von Debussy. Es ist schon in sehr vielen Filmen verwendet worden, neulich sogar in „Twilight“. Ich habe das Lied zum ersten Mal in der Srpingbrunnenszene am Ende von „Ocean’s eleven“ genießen können. Wahrlich eine zeitlos schöne Komposition!

Hier die vertäumteste Version, die ich gefunden habe. (Nein, das ist nicht kitschig!)

Die ZEIT zur Zukunft des Kinos

26 Apr

Ich habe gerade beim Lesen einen interessanten Artikel in der Wochenzeitung “Die Zeit” gefunden. Hier ein paar Auszüge:

Und das trotz der seit Jahrzehnten kursierenden Grabesreden. Es ist nicht unbedingt neu, aber jetzt ist es zumindest richtig: Das Kino wird sterben. Ginge man danach, wäre der Patient schon viele qualvolle Tode gestorben. Mit jeder Einführung eines neuen Mediums, erlebten die kulturpessimistischen Visionen einen neuen Aufschwung. Doch diesmal ist es anders: der Puls ist schwach, die Sitzreihen leer. Ist es nun soweit?

Weiter heißt es

Die Mediengeschichte zeigt: kein Massenmedium hat es jemals geschafft ein anderes Massenmedium ganzheitlich zu verdrängen. Das Buch erfreut sich trotz Rundfunk noch heute seitengefüllt höchster Beliebtheit. Das Radio hat trotz Fernsehen weder Sprache noch Töne verloren.

Dann macht der Artikel eine interessante Abwägung über verschiedene positive und negative Seiten. Die Zeit meint dass das Kino vom Miteinander gerettet wird, Kino sein ein Gruppenerlebnis. Wie machen wir also Kino stärker? Können wir es schaffen, einen festen Kern von Kinogängern zu bilden, und wie können wir als Kino das katalysieren.

Ein interessantes Konzept ist Moviac aus Deutschland: Gäste können sich auf einer Seite registrieren und einen Film wünschen. Kommen genug Leute zusammen, wird der Film gespielt. Das schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe. Einerseits ist das toll, weil jeder die Filme bekommt, die er gerne hätte. Andererseits nimmt es das finanzielle Risiko, weil nur die Filme gespielt werden, die auch gewünscht wurden, und die Besucher durch die Seite ihre Tickets kaufen, der Umsatz also garantiert ist. Außerdem generiert es genau das, was zuhause  nicht so einfach ist: Eine Gruppe.

Kino ist schon öfters gestorben, und öfters wieder auferstanden. Und so ist das auch mit dem Sura, wir haben oft neu eröffnet, und oft neu geschlossen. Die letzte Kinokrise vor gut 10 Jahren haben wir überstanden. Wir freuen uns auf die nächste, und hoffen mit tollen Ideen dagegen steuern zu können.

Facts About Projection

6 Apr

Ein fantastischer Kurzfilm darüber, was es bedeutet, Projektionist zu sein.